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KULTUR DER UREINWOHNER IN GRAN CANARIA
Die altkanarische Bevölkerung Gran Canarias lebte hauptsächlich von der Landwirtschaft, während die Viehzucht, das Sammeln von Meeresfrüchten, oder der Fischfang zweitrangig waren.

In der Ernährung der ehemaligen Bewohner dieser Insel spielte die Gerste eine Hauptrolle. Hieraus stellten sie gofio (geröstet und zermahlen) her, dem sie auch Weizen und Bohnen hinzufügten. Heute noch sind auf Gran Canaria in zahlreichen Höhlen Speicherkammern zu sehen, in denen die Ureinwohner ihr Korn aufbewahrten.
 
  Die Altkanarier ließen sich hauptsächlich in großen dorfähnlichen Siedlungen nieder. Die größte Bevölkerungsdichte erlebten Gáldar, Telde und Arguineguín.

Die dienten als Behausung, eine Tradition die bis in die heutige Zeit auf Gran Canaria fortlebt. Andere Behausungen wurden hergestellt, indem man den Boden ausgrub, große Trockensteinblöcke für die Mauern verwendete und die Dächer mit Holz abdeckte. Nach außen hin waren sie rund.
Ein wesentliches Kennzeichen der altkanarischen Gesellschaft war ihre hierarchische Struktur. Zum einen gab es die Adeligen mit erblich erworbenen Ämtern und Entscheidungsbefugnis in Bereichen wie der politischen Verwaltung und Wirtschaft. Außerdem waren sie Land- und Viehbesitzer. Die Bauern bekamen von den Adeligen gegen Abgabe eines Teils ihrer Erzeugnisse oder aufgrund ihrer Dienste Land und Vieh gestellt.

Der guanarteme, das absolute Oberhaupt der altkanarischen Gesellschaft, teilte sein "Revier" mit dem faycán, der zweitwichtigsten Figur der Urbevölkerung Gran Canarias, der für die religiösen Rituale und die Gewerbe zuständig war.
 
Acorán war die höchste Gottheit der Inselbewohner, ihr galten die Opfergaben. Harimaguada war eine weibliche Figur aus dem Adel, die seit ihrer Kindheit darauf vorbereitet wurde, die Aufgaben mit dem faycán zu teilen.
  Auf Gran Canaria befindet sich das prächtigste kulturelle und künstlerische Gefüge des gesamten Archipels. Allen voran seien die Fundstellen mit Felsmalereien in verschiedenen Höhlen erwähnenswert, wie beispielsweise die Cueva Pintada in Gáldar, welche mit geometrischen Motiven dekoriert wurde. Als Grundlage wurden Quadrate, Dreiecke und Kreise in rötlichen, ockerfarbenen und weißen Farben aufgetragen, die an Entwürfe auf ausgegrabenen Keramikobjekten und Siegeln erinnern.

Es sind eben diese Motive, die das Kunsthandwerk von Gran Canaria kennzeichnen.

Die Altkanarier waren auch berühmte Kunsthandwerker. Ihre Techniken und eingesetzten Mittel sind bis in die heutige Zeit überliefert worden. Für ihre Kreationen verwendeten sie hauptsächlich Lehm. Außer Haushaltsgegenständen und Idolfiguren wie dem Ídolo de Tara, stellten sie auch die unter dem Namen pintadera canaria bekannten Siegel oder Stempel her, die sie mit besagten geometrischen Zeichnungen schmückten.

Die Steinhauerkunst, die Messeranfertigung, die Holzschnitzerei oder das Spinnen erweitern die lange Liste der Kunstfertigkeiten dieses kulturellen Legats, das heutzutage durch die Bevölkerung Gran Canarias entweder erhalten geblieben oder wieder aufgenommen worden ist.
 
 

Der Boden der Insel ist reich an Quadersteinen, die von den Bewohnern zur Errichtung von Strassen, Brücken, Bänken, Mühlen, Weihbecken, Brunnen und vielen anderen Einrichtungen eingesetzt worden sind.

Mehr Information unter: www.fedac.org

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