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KUNST IN GRAN CANARIA

  ARCHITEKTUR

Ein Grossteil der Monumente, die auf Gran Canaria besichtigt werden können, stammen aus einer Zeit nach der Epoche der Eroberung, obgleich einige Fundstellen der Ureinwohner der Insel erhalten bleiben konnten. Der erste auf Gran Canaria eingeführte architektonische Stil ist der Gotikstil (XV. Jahrhundert), wobei die in der Hauptstadt anzutreffende Kathedrale Santa Ana eine eindrucksvolle Vertreterin dieser Kunstform darstellt. Ebenso können auf der Insel Elemente des gotischen Mudejarstils in Form von Werken aus dem XVI. Jahrhundert besichtigt werden, wie beispielsweise die Kirche San Juan Bautista de Telde. Die Epoche des XVII. und XVIII. Jahrhunderts steht für die goldene Zeit des Barocks, ebenfalls geprägt vom Mudejarstil. Zwei Beispiele hierfür sind die Gotteshäuser Santo Domingo und San Telmo in der Stadt Las Palmas.

 
 

Im XIX. Jahrhundert erfährt die Inselarchitektur frischen Wind, angefacht durch die liberale Denkweise des Bürgertums und eines Teils der Aristokratie. Die Neuerungen werden heutzutage in Form vom Literarischen Kabinett in Las Palmas de Gran Canaria optimal ausgedrückt. Der Modernismus wird zu Beginn des XX. Jahrhunderts eingeführt; ein Stil, der in der Dekade der 30er Jahre dem Rationalismus seinen Weg bereitet. In jener Zeit hat sich besonders der Architekt Miguel Martín Fernandez de la Torre einen Namen gemacht, mit Werken wie der Fassade des Regierungsgebäudes, oder dem Parador von Tejeda. Unter den kürzlich auf der Insel errichteten Gebäuden sind insbesondere Projekte wie das Innere des Kunstzentrums Centro Atlántico de Arte Moderno, von Sáenz de Oiza, oder der Saal Auditorio Alfredo Kraus, von Óscar Tusquets, erwähnenswert.


  DIE BILDHAUERKUNST

Die Kirche San Juan de Telde stellt einen der Referenzpunkte für die Bildhauerkunst aus der Zeit zwischen dem XVI. und XVIII. Jahrhundert auf der Insel Gran Canaria dar. Gerade in jener Epoche wurde sich auch auf das Ausland besonnen, wenn es zum Beispiel um Anschaffungen wie dem in Mexiko gefertigten Gekreuzigten, oder dem geschnitzten Altaraufsatz geht.

In der durch den Barock beeinflussten Epoche herrschten Importe aus Spanisch-Amerika vor. José Luján Pérez (1756-1815) gab seinen Namen einer Schule, welche als Wiege großartiger Autoren des damaligen Jahrhunderts gilt und die kanarische Identität einführte.

 
 

Die von Tony Gallardo in abstrakten Konzepten ausgearbeiteten feinen Linien aus Alteisen und industriellen Materialien bringen eine neue Etappe in den 60er Jahren des XX. Jahrhunderts mit sich. In dieser Zeit kommen zeitgenössische Autoren wie Martín Chirino auf, und das abstrakte Werk wird durch die öffentliche Bildhauerkunst abgelöst; eines seiner charakteristischsten Werke stellt Lady Harimaguada in der Hauptstadt Gran Canarias dar.


  DIE MALEREI

Was die Malerei im XV. und XVIII. Jahrhundert angeht, wird sie besonders durch den Erwerb von flandrischen Stücken gekennzeichnet, die heutzutage unter anderem in der Einsiedelei Nieves in Agaete bewundert werden können, oder auch in der Kirche San Juan Bautista de Arucas, in Form von der Jungfrau von Guadalupe.

Im XIX. Jahrhundert tritt vor allem Manuel Ponce de León hervor, und der Beginn des XX. Jahrhunderts wird durch Néstor de la Torre geprägt (1887-1938), der beste Exponent Gran Canarias hinsichtlich der Symbolik dieser Insel. Während der ersten Jahrzehnte des Jahrhunderts gibt es noch viele kanarische Künstler, die der Spur des vorherigen Jahrhunderts folgen, so beispielsweise Nicolás Massieu und Matos.

 
Die Schule von Luján Pérez bringt jedoch bereits relevante Köpfe wie Jorge Oramas, Santiago Santana oder den erwähnten Felo Monzón hervor, der gemeinsam mit Lola Massieu an der Gründung der Ladac-Gruppe beteiligt war.

Bereits in den 70er Jahren beobachten wir die Wiedergeburt einer breitgefächerten Anzahl von Künstlern, die durch die neue Kunst über die amerikanische Abstraktion, den Eklektismus und die Gestaltung beeinflusst worden sind, mit der entsprechenden Performance und unter Einsatz verschiedener Materialien.

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