| Im XIX. Jahrhundert erfährt die Inselarchitektur frischen Wind, angefacht durch die liberale Denkweise des Bürgertums und eines Teils der Aristokratie. Die Neuerungen werden heutzutage in Form vom Literarischen Kabinett in Las Palmas de Gran Canaria optimal ausgedrückt. Der Modernismus wird zu Beginn des XX. Jahrhunderts eingeführt; ein Stil, der in der Dekade der 30er Jahre dem Rationalismus seinen Weg bereitet. In jener Zeit hat sich besonders der Architekt Miguel Martín Fernandez de la Torre einen Namen gemacht, mit Werken wie der Fassade des Regierungsgebäudes, oder dem Parador von Tejeda. Unter den kürzlich auf der Insel errichteten Gebäuden sind insbesondere Projekte wie das Innere des Kunstzentrums Centro Atlántico de Arte Moderno, von Sáenz de Oiza, oder der Saal Auditorio Alfredo Kraus, von Óscar Tusquets, erwähnenswert. |