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KLETTERN IN GRAN CANARIA |
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Das natürliche
Umfeld, das die Insel Gran Canaria ihren Bewohnern und Besuchern
bietet, gestatten ihr die Bezeichnung "Miniaturkontinent. Sportfans
verfügen über unendlich viele Alternativen, sportliche
Betätigung mit dem Aufenthalt in üppigen Landschaften
im Inselinneren und spektakulären Küstenszenarien
zu verbinden.
Das auf der Insel herrschende milde Klima lädt das ganze Jahr über die Besucher dazu ein, Sport an der frischen Luft zu treiben: Wanderungen, Bergsteigen oder Ausflüge mit dem Fahrrad zählen zu den besten touristischen Alternativen auf Gran Canaria." |
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Das außerordentlich gute Klima und das einzigartige, vulkanische Relief haben die Insel Gran Canaria zu einem der wichtigsten Zielorte des internationalen Tourismus gemacht. Außerdem sind diese Gegebenheiten ideal für Bergsteiger, die keine winterlichen Bedingungen suchen. Eine der beliebtesten Modalitäten ist das Besteigen von steilen Felsen. Für die Liebhaber dieser Sportart bietet die Insel ein wahres Paradies und in letzter Zeit sind mehrere Zonen für das Erlernen und das Ausüben dieses Sports erschlossen worden. Wenn man die Zahl der erschlossenen Hänge mit hohem Schwierigkeitsgrad und die zunehmende Zahl der Bergsteiger betrachtet, wird deutlich, dass zurzeit ein wahrer Boom in diesem Bereich herrscht. |
Das vulkanische Relief der Insel Gran Canaria entstand in drei großen, vulkanischen Zyklen im Laufe von 16 Millionen Jahren. Die ältesten Felsen der Insel, die durch Vulkanausbrüche entstanden, sind trotz ihrer unterschiedlichen Zusammensetzung ideal für Bergsteiger, denn sie zeigen eine große Härte und sind sehr griffig. Die heutigen Formationen sind das Ergebnis der konstanten Erosion, die auf der Insel herrscht.
Man findet Schluchten, Klippen, Grate, Vulkankrater, Felswände, etc. und in ihnen Risse, Kamine, Felsplatten, Überhänge, Dächer, etc., das heißt, die Insel ist ein riesiger Parcours für Bergsteiger mit ungeahnten Möglichkeiten. Derzeit wird das Bergsteigen auf der ganzen Insel ausgeübt, jedoch sind die besser zugänglichen Orte mit gutem Felsen die beliebtesten Ziele. Hier findet man auch die meisten Schulen. |
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Im Bereich
der Gipfel ist vor allem der Roque Nublo
zu erwähnen, eine Felsnadel aus verschiedenen Basaltkonglomeraten
und mit 12 verschiedenen Aufstiegsmöglichkeiten, die
verschiedene Schwierigkeitsgrade beinhalten.
Der Roque Nublo ist das natürliche Wahrzeichen von Gran
Canaria und hier begannen auch die ersten Bergsteiger der
Insel, ihre Kräfte mit den Felsen zu messen. Weitere
Felsen im Gipfelbereich der Insel sind der Palmés
in Toscón de Tejeda, der Betancuria
in Ayacata und der Narices am
Fuß der Nordwand des Roque Bentayga .
Letztgenannter Felsen unterliegt bestimmten Beschränkungen
auf Grund der archäologischen Interessen in diesem Bereich.
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In der Nähe
des Roque Nublo findet man den so genannten Felsencircus von
Ayacata , das Heiligtum der ersten Bergsteiger
der Insel mit zahlreichen Felswänden, die unterschiedliche
Längen und Schwierigkeitsgrade aufzeigen. Hervorzuheben
sind die Bereiche, die La Librería, El Frontón
del GEC, La Candelilla und El Montañón genannt
werden. Etwas weiter entfernt befinden sich El Pino und El Aserrador,
die höchsten Felswände aus Basaltkonglomerat der Insel.
Im Nordwesten, auf mehr als 1000 m über dem Meer, liegt Tamadaba , ein altes Gebirgsmassiv, das mit Kiefernwäldern bewachsen ist und von steil abfallenden Felswänden begrenzt wird. Weiter oben auf den alten Lavafeldern findet man die Bereiche Lomo Caballo, Supernova, La Perfumería und El Gulich, wo sich auch die bekannte Felswand Emiliano Zapata befindet. Diese Gebiete sind zurzeit die beliebtesten Ziele der grankanarischen Bergsteiger.
Weitere nennenswerte Bereiche sind Costa Ayala , wo es früher eine Bergsteigerschule gab, Bañaderos mit seinen steilen Klippen, die 3 Km bzw. 14 Km von der Hauptstadt entfernt liegen und die man über die nördliche Autobahn GC 2 erreicht sowie Las Meleguinas bei der gleichnamigen Brücke im Gemeindegebiet von Santa Brígida.
In den steilen Schluchten im Süden der Insel findet man
zahlreiche Steilwände, die auf Grund der Erosion entstanden
und neuerdings ein beliebtes Ziel für Bergsteiger und für
Wettkampfkletterer sind. Besonders zu erwähnen sind
hier La Sorrueda in der Schlucht von Tirajana,
in der Nähe von Santa Lucía, eine der wichtigsten
Bergsteigerzonen im Süden der Insel und Fatagonia
in der benachbarten Schlucht von Fataga und ganz in
der Nähe des gleichnamigen Dorfes, wo ebenfalls viele Kletterer
zu finden sind. Erst seit kurzem wird dieser Sport auch in den
Schluchten von Berriel und Ayaguares
getrieben. Die Qualität des Gesteins ist hier
ausgezeichnet und das milde Klima im Süden der Insel erlaubt
die Ausübung dieser Sportart während des ganzen Jahres. |
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Außer in einigen Gebieten, die öffentlich oder militärisch genutzt werden oder wo sensible Biotope geschützt werden, gibt es keine Einschränkung für sportliche Aktivitäten auf der Insel. Man muss jedoch die Regelungen für die Benutzung der verschiedenen Naturschutzgebiete beachten und jene, die ökologische Schäden sowie die Beeinträchtigung der Lebensweise und des Lebensraums der ländlichen Bevölkerung verhindern sollen. Das Bergsteigen darf nur von Personen ausgeübt werden, die über die entsprechende Dokumentation verfügen: Lizenz, Haftpflichtversicherung, Unfallversicherung, etc. Empfohlen wird das vorherige Einholen von Informationen über die verschiedenen Klettergebiete bei der Federación Canaria de Montañismo y Escalada oder die Begleitung eines örtlichen Bergsteigers. |
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